Langweilige Wand?
Um langweilige Wände wieder neu erstrahlen zu lassen, entscheiden sich immer mehr Menschen, eine Bordüre anzubringen. Das geht schnell und jede Wand lässt sich so ganz einfach und ohne grossen Aufwand neu stylen. Es gibt Bordüren mittlerweile in vielen Ausführungen, selbstklebend, als Schablone oder als Kombination.
Eine Bordüre hat klare Vorteile. Man muss nicht den ganzen Raum leerräumen, um neu zu streichen, sondern es genügt, eine Wand freizuräumen oder eben nur ein Stück, an dem man beabsichtigt, eine Bordüre anzubringen. Ein weiterer Vorteil ist wie gesagt, es geht schnell. Man klebt die Bordüre an die Wand, fertig. Oder man pinselt die vorgezeichneten, ausgestanzten Schablonen aus und zieht diese wieder ab. Das Ergebnis ist auf jeden Fall eine ” neu” aussehnede Wand, die dem gesamten Raum eine neue Note gibt. Bordüren gibt es in beinahe jeder Preisklasse. Die Selbstklebenden bekommt man schon für einige Euro, nach oben hin gibt es keine Preisgrenze. Als Richtwert kann man sagen, dass es einfache Bordüren für einige Euros gibt, gehobenere Bordüren liegen im Durchschnitt bei 25 bis 40 Euro.
Gestaltung mit Bordüren
Auch die Gestaltungsmöglichkeiten mit Bordüren sind vielfältig.
Vor ein interessantes Motiv kann man eine schöne Vase als Dekoelement stellen, das wirkt edel und der Raum sieht aus wie neu eingerichtet. Zum Beispiel kann man eine Bordüre mit chinesischen Schriftzeichen wählen und davor eine grosse Chinavase mit Kirschblütenzweigen plazieren. Schon wirkt der Raum ganz anders.
Sie haben eine Wand in Orangetönen? Bringen sie doch eine Bordüre mit Fledermäusen an und stellen Sie eine Vase im selben Farbton davor, einige Naturzweige hinein fertig.
Bordüren peppen auch Ihren Raum optisch auf. Und egal, welchen Stil Sie bevorzugen, eine Bordüre lässt sich individuell auswählen und passt sich so immer Ihrem eigenen Stil an.Und wenn Sie nichts passendes finden? Dann entwerfen Sie eben Ihre eigene Bordüre und haben so ein Unikat in ihrem Zuhause.
Sie sind der Inbegriff von Luxus und Klasse, die Kristall- und Glasvasen von Lalique. Wenn man die meisterhafte Ausarbeitung der Stücke sieht, weiß man nicht, ob es sich um Gebrauchs- oder Kunstgegenstände handelt. Bei wem eine Lalique-Vase in seinem edlen Regal von Fashionforhome steht, bringt sein Kunstverständnis zum Ausdruck.
Nach seiner professionellen Ausbildung zum Zeichner begann René Lalique (1860 – 1945) 1881 seine berufliche Laufbahn als selbstständiger Schmuckdesigner. Seine anfänglichen Designs waren geprägt vom Jugendstil, doch mit der Zeit begann er seinen eigenen Duktus und eine eigene Kunstrichtung herauszuarbeiten, welche man später dem Art Déco zuordnete. 1905 eröffnete Lalique sein eigenes Geschäft auf der Place Vendôme in Paris. In unmittelbarer Nähe befand sich der Parfümhersteller François Coty, für den er eigens ein paar kunstvoll ausgearbeitete Glasflakons kreierte und somit die Parfumindustrie revolutionierte. Noch heute sind die Glasflakons von Lalique legendär und wahre Sammlerstücke. Lalique empfand es als seine Mission aus schlichten Gebrauchsgegenständen Kunstwerke zu schaffen. Mit dem speziellen Wachsausschmelzverfahren Cire Perdue fertigte er Matrizen an, in denen er seine einzigartigen Glasformen goss.
Als während des ersten Weltkriegs (1914 – 1918) seine Produktion zum Stillstand kam, konzentrierte sich Lalique in den 1920er Jahren auf die Herstellung von Unikaten. Es entstanden kunstvolle Skulpturen und seine ersten Vasen. Besonders bekannt sind seine Vasen aus gefrostetem Glas, die mit skulpturenartigen Dekoren besetzt sind. Seine Kreationen bestehen zum Teil aus buntem Glas und bilden Vögel, Frauengestalten, Blätter und Blumen ab. Die bunten opaleszenten Vasen werden durch die Zugabe von Metalloxiden, wie Kobalt, Brom und Chrom hergestellt. Um für ein breiteres Publikum produzieren zu können, kaufte Lalique eine neue Fabrik im Elsass, in dem Ort Wingen an der Moder, wo er auch seine Technik perfektionierte. Bekannte Stücke aus dem Hause Lalique sind die ovalen Vasen Ronces, die den Anschein erwecken, als seien sie aus einem Geflecht von dornigen Zweigen umgeben. Ebenfalls charakteristische Dekore für Lalique-Vasen sind Schlangen und Gazellen, sowie seine artischokenartig ausgearbeiteten Souston-Vasen.
Das Auge isst mit – gerade bei einem festlichen Mahl. Damit nicht nur der Geschmack, sondern auch das ästhetische Empfinden voll auf seine Kosten kommt, können Sie den Esstisch mit einer passenden Vase schmücken.
Esstische von www.moebel-sensation.de sind mehr als ein Möbel: sie bieten eine Fülle von Gestaltungsmöglichkeiten. Tische aus Glas, Metall oder Kunststoff verbreiten eine moderne, puristische Atmosphäre. Eine ideale Ergänzung sind alle Blumen, die eine markante Form aufweisen. Kombinieren Sie zum Beispiel eine einzelne Amaryllis mit einer schmalen, hohen Vase aus Milchglas oder weißem Porzellan. Auch die schöne, aber seltene Papageienblume, die man mit etwas Glück im Blumenladen bekommt, ist ein echter Blickfang.
Klassisch-gemütlich geht es an einem großen Esstisch aus Holz zu. Edle Hölzer wie Eiche, Nussbaum oder Esche, lackiert oder geölt, verbreiten ein warmes Raumklima. Hier darf auch der Blumenschmuck ein wenig üppiger sein: ein bemalter Krug mit einem bunten Strauß, vielleicht beim Nachmittagsspaziergang selbst gepflückt, runden das Bild harmonisch ab. Wenn gerade nicht die Jahreszeit für Wildblumen ist oder Sie zu weit vom nächsten Feldrain entfernt wohnen, hält der Blumenladen Alternativen bereit: Für rustikale Arrangements bieten sich barocke Rosen in Pastelltönen an, kombiniert mit Zierdisteln, Freesien oder Gerbera – Hauptsache bunt!
Es muss auch nicht immer die klassische Vase sein. Mit wenigen Handgriffen lässt sich etwas Originelles gestalten: Ein ausgewaschener H-Milch-Karton, oben aufgeschnitten, wird blitzschnell zur Vase umfunktioniert. Füllen Sie den Karton dazu mit gewässertem Pflanzenschaumstoff oder nassen Küchentüchern. Schneiden Sie kleine Löcher in die Seiten des Kartons. In jedes Loch stecken Sie nun eine Blume, deren Stiel entsprechend gekürzt wurde. Gut eignen sich flächige Blumen wie Gerbera oder Margeriten. Auf diese Art können Sie den Karton komplett “begrünen”.
Als Treffpunkt für Familie und Freunde ist der Esstisch eines der wichtigsten Möbelstücke. Der perfekte Tisch wird all Ihren Gestaltungsideen Raum geben – zeitlos und langlebig.
Hoch werden sie gehandelt, die Figuren, Vasen und Geschirre aus echtem, alten Meissener Porzellan. Dabei gerät oft in Vergessenheit, dass dessen Erfindung nicht zielgerichtet erfolgte, sondern einem Zufall zu verdanken ist. Sozusagen als Abfallprodukt einer Forschung, die eigentlich einem ganz anderen Zweck diente.
Wir schauen zurück auf den Beginn des 18. Jahrhunderts. August der Starke, Kurfürst von Sachsen, hielt Hof und führte ein derart prachtvolles Leben, dass es zunehmend schwerer wurde, die dafür nötigen Mittel zu beschaffen. Da hörte er von einem Alchemisten, der sich zutraute, ein Verfahren zu entwickeln, um in chemischer Reaktion aus einfachen Basismaterialien Gold herzustellen. Das schien die Rettung für die gebeutelte königliche Schatzkammer zu sein. Also ließ der den Chemiker namens Johann Friedrich Böttger kurzerhand einkerkern, damit seine weiteren Forschungen im Geheimen durchgeführt würden und allein ihm zugute kämen.
Mit der Aussicht, im Erfolgsfall reich belohnt zu werden, machte sich Böttger in der Jungfernbastei an die Arbeit. Dass Gold ein Basiselement des chemischen Periodensystems (Elementsymbol „Au“, Ordnungszahl 79) ist, das sich nicht so einfach aus anderen Materialien zusammenfügen läßt, war den Gelehrten der damaligen Zeit noch nicht klar. So tüftelte und experimentierte Böttger emsig herum. Das Ergebnis war mitnichten Gold, vielmehr entwickelte er 1707 ein Verfahren zur Herstellung von rotem Steingut, das als Böttgersteinzeug oder Jaspis-Porzellan bezeichnet wurde. Ein Jahr danach gelang ihm auch die Erfindung des weißen, europäischen Porzellans.
August der Starke war nicht etwa enttäuscht, sondern vorausschauend genug, zu erkennen, welche Möglichkeiten das neue Verfahren eröffnete. Er patentierte es 1710 und sorgte für höchste Geheimhaltung. Nur wenige ausgewählte Spezialisten wurden hinzugezogen, um den Herstellungsprozess zu optimieren. Ein wesentlicher Schritt war die Beifügung des Kaolins, eines weißen Gesteins, durch das das sonst graue Porzellan vollständig weiß wurde. Nachdem man geeignete Glasuren und Dekorfarben entwickelt hatte, wurde zur gewerblichen Herstellung eine Manufaktur gegründet.
In der Albrechtsburg entstand 1710 die „Königlich-Polnische und Kurfürstlich-Sächsische Porzellanmanufaktur“. Nicht umsonst wählte man ein gut gesicherte Festung. Die Herstellungsgeheimnisse sollten notfalls mit Waffengewalt geschützt werden können. Bis 1863 wurde ausschließlich hier produziert. 1806 ging das Unternehmen aus königlichem in staatlichen Besitz über. Ab 1818 war die offizielle Firmenbezeichnung „Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen“. Die DDR führte das Unternehmen als volkseigenen Betrieb fort. 1991 wurde daraus die „Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH“ des Freistaates Sachsen.
Meissener Porzellan, ob Nippes, Salatschüssel oder Mokkatasse, hat noch heute weltweit zahlreiche Liebhaber. In vielen vornehmen Esszimmern gehört Meissener Porzellan ganz einfach dazu. Seltene Stücke erzielen auf Auktionen Höchstpreise. Die gekreuzten Schwerter am Boden der jeweiligen Stücke gelten als eines der ältesten und wertvollsten Markenzeichen und lassen Sammlerherzen höher schlagen.